Body & Brain Cruise 2020

Achtsamkeit

Mehr Stressresistenz, weniger Druck und Sorgen, fokussierter im Alltag und auch noch glücklicher. Der Weg dorthin führt über die Achtsamkeit.

Achtsamkeit (Mindfulness) ist eine Idee aus dem Buddhismus. Aber es ist eine Idee, die unser Leben auch ohne den religiösen Unterbau stark verbessern kann.

Denn wenn du Achtsamkeit praktizierst, erlebst du eine ganze Reihe von spürbaren Lebensverbesserungen.

  • Du kannst mit den Nickeligkeiten des Alltags besser umgehen (Stressresistenz).
  • Du machst dir weniger Sorgen und weniger Druck.
  • Du erlebst deinen Alltag fokussierter und klarer, du schiebst weniger auf und schaffst mehr Dinge.
  • Und nicht zuletzt: Du wirst gefühlt 10–20 % glücklicher.

Was ist Achtsamkeit?

Achtsamkeit bedeutet: Wir nehmen das, was in uns und außerhalb von uns passiert, möglichst oft bewusst wahr.

Normalerweise gehen wir eher unachtsam durch den Tag. Wir spulen unsere Gewohnheiten und altgedienten Denk- und Handlungsmuster automatisch ab. Wir stehen auf. Wir duschen. Wir machen Pausenbrote. Oder einen Kaffee. Wir lesen Zeitung. Wir gehen los. Wieder und immer wieder. Wie ein Uhrwerk.

Der Teil unseres Gehirns (die Basalganglien), der für Gewohnheiten und Automatismen zuständig ist, brummt also fröhlich und ist voll aktiv.

In diesem Zustand funktionieren wir in erster Linie. Die Zeit verschwindet dabei einfach. Wir bekommen bewusst gar nicht richtig mit, wie wir uns fühlen, was wir denken und was um uns herum passiert. Anders gesagt: Wir sind auf Autopilot. Und das ist das Gegenteil von Achtsamkeit.

Achtsamkeit heißt, voll im Moment zu sein

Wenn ich dagegen achtsam bin, bin ich voll da. Das heißt, ich beobachte mich selbst und meine Umgebung genau. Ich bekomme alles mit. Und ich wähle auch bewusst und achtsam, was ich tue, statt meine Muster abzuspulen.

  • Ich beobachte meine Gefühle. Ich bemerke aktiv, ob ich gerade fröhlich oder frustriert bin. Oder ob ich gelangweilt oder gestresst bin. Ich erkenne auch meine unerwünschten Handlungsimpulse. Wenn meine Hand automatisch zum Stück Kuchen greift, obwohl ich mich gesünder ernähren wollte.
  • Ich beobachte auch meine Gedanken aus einer höheren Perspektive. So merke ich zum Beispiel, dass ich mir Sorgen mache. Oder dass ich mich mit jemandem vergleiche.
  • Aber auch meine Umgebung erlebe ich mit allen Sinnen. Ich sehe das Blümchen im Rinnstein. Ich spüre den Wind im Gesicht. Ich höre die Vögel, die Autos, die Stimmen um mich herum.
  • Ich bin also voll bei mir. Ich bin voll im Leben drin. Ich bin durch meinen wachen Geist voll und ganz mit allem verbunden. Indem ich mich selbst aufmerksam beobachte. Indem ich meine Umgebung aufmerksam beobachte.

Achtsamkeit lehrt dich Abstand

Das Schöne und Friedliche an dieser Achtsamkeit ist, dass sie nicht wertet und nicht urteilt. Warum nicht!?

  • Wenn ich frustriert bin, nehme ich das wahr, ohne die Sache zu bewerten. Also ohne mir zu sagen, dass das jetzt schlecht ist und ich mich anders fühlen sollte.
  • Und wenn ich mich freue und glücklich bin, dann nehme ich auch das entspannt wahr. Aber ohne mir deswegen zu gratulieren. Und auch ohne mich zu sorgen, dass die Freude bald wieder verschwinden könnte.
  • Oder wenn ich Angst spüre, dann nehme ich diese Angst ohne Selbstverurteilung wahr. Also ohne mich auch noch über meine Angst zu ärgern. Ohne deswegen mit mir zu schimpfen. Ich sage nur zu mir: „Oh, ich spüre Angst. Wie interessant.“ Angst ist eben nur Angst. Nicht mehr und nicht weniger.

Achtsames Wahrnehmen ist also Wahrnehmen ohne den Rattenschwanz an Bedeutung, den wir normalerweise an alles anheften.

Wenn wir das können, bringt uns das viel inneres Gleichgewicht. Aber diese Form der Wahrnehmung ist natürlich etwas, das wir üben und trainieren müssen.

Die Flüchtigkeit unserer Gefühle und Gedanken

Wenn wir lernen wollen, unsere Gedanken und Gefühle weniger zu bewerten, hilft uns eine Sache. Und zwar die Erkenntnis, dass unsere Gefühle und Gedanken flüchtig und wenig substanziell sind. In einem Augenblick fühlen wir uns großartig und eine halbe Stunde später werden wir plötzlich traurig. Dann 2 Stunden später geht es uns wieder gut. Gefühle kommen und gehen. Sie sind unstabil und flüchtig. Sie sind nichts, worauf wir uns verlassen können.

Tatsächlich wird Achtsamkeitstraining schon seit den 80er Jahren angewendet, um Menschen beizubringen, besser mit Stress umzugehen. Das Achtsamkeitstrainingsprogramm MBSR wird in Deutschland sogar von den Krankenkassen bezuschusst.

Gezieltes Achtsamkeitstraining hilft sogar nachweislich bei posttraumatischen Belastungsstörungen oder Angsterkrankungen. Und bei vielem mehr. Gezielte Achtsamkeit ist ein Wundermittel, das dein Leben auf breiter Ebene besser macht, wenn du Achtsamkeit trainierst und übst und als festen Bestandteil in dein Leben einbaust.

Achtsamkeitstraining lässt dich tatsächlich nicht nur besser mit Stress und Druck umgehen. Eine Steigerung deiner Achtsamkeit im Alltag erhöht deine Selbststeuerungsfähigkeiten. Oder anders gesagt: Du tust öfter, was richtig und vernünftig für dich ist. Du hast dich mehr im Griff.

Denn weil du einen besseren Kontakt zu dir hast, erkennst du dein Denken und Handeln schneller, wenn es nicht zu deinen Zielen passt. Wenn du Dinge tust, die kontraproduktiv und nicht zielführend sind.

Achtsamkeitstraining macht dich also oft produktiver und lässt dich vernünftiger handeln. Weil du deine irrationalen Teile klarer siehst. Und weil du deinen irrationalen Teilen besser begegnen kannst.

Zusammengefasst macht dich ein Achtsamkeitstraining also produktiver, entspannter und ausgeglichener.

Quelle: zeitzuleben.de

Bezahlung: Sie können Ihre Teilnahme an der Body & Brain Cruise 2020 per Kreditkarte oder auf Rechnung bezahlen. Mit Buchung sind 35% Anzahlung fällig. Die Restzahlung ist bis 30 Tage vor Abreise fällig

Wir empfehlen unbedingt den Abschluß einer Reiserücktrittskosten-Versicherung sowie einer Auslands-Reisekrankenversicherung.

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